In den letzten Jahren hat sich der Eichenprozessionsspinner auch in Grafenwöhr stark ausgebreitet und stellt zunehmend ein Problem dar. Die giftigen Haare der Raupen dieses Nachtfalters führen beim Menschen zu schwerwiegenden allergischen Reaktionen mit Hautausschlägen, Schwellungen, Juckreiz und Brennen. Aktuell wurden Raupen dieses Nachtfalters in folgenden Bereichen gesichtet:

Annaberg, Schönberg, entlang der Pressather Straße, Stadtpark, auf Höhe der Asphaltstockbahn in der Nähe des Waldbades, entlang des ehem. Bahndammes zwischen Bahnhofsiedlung und Gößenreuth, Spielplatz Bahnhofsiedlung und Spielplatz Wolfgangsiedlung

Durch die Stadtgärtnerei wurden entsprechende Warnhinweise angebracht. Natürlich können die gefährlichen Raupen auch andernorts im Gemeindegebiet auftreten, überwiegend an Stieleichen, der Traubeneiche und der Roteiche.

Zusätzlich wurde durch die Stadt für die nächsten Tage eine punktuelle Bekämpfung der Raupen durch Absaugen veranlasst, flächendeckend ist dies nicht möglich. Die Bekämpfung beschränkt sich auf wenige stark öffentlich frequentierte Bereiche, beispielsweise dem Stadtpark und der Naturbühne am Schönberg.

Die Stadt bittet daher weiter um Vorsicht und rät bei einem Kontakt mit den Raupenhaaren oder den Gespinsten dazu, sofort einen Arzt aufzusuchen!

Wollen Sie sich noch weiter informieren? Im Internet gibt es verschieden Seiten, die über die Problematik berichten und auch Fotos zeigen. Hier eine kleine Auswahl:

http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/066204/

https://www.umweltbundesamt.de/eichenprozessionsspinner#textpart-1