Seit  genau 5 Jahren, der erste Markt war am 23. April 2015, lockt der Wochenmarkt mit frischen Waren aus der Region am Donnerstagvormittag Besucher auf den Marktplatz nach Grafenwöhr. Auch in Corona-Zeiten findet der Wochenmarkt wie gewohnt von 9-13 Uhr statt. Drei Beschicker sind seit Anfang an dabei. Die Stände der ersten Stunde sind der „Leinerbauer“ Johann Hösl, „Gemüse-König“ Joseph König und Landwirt Manfred Schmidt.

Johann Hösl aus Oed bei Parkstein betreibt auf seinem Hof die „Leinerbauern’s Hofbackstube“ mit Hofladen. Dort kann man Pizza frisch aus dem Holzbackofen genießen oder einmal im Monat beim Schaubacken zusehen.  Mit seinen Backwaren aus dem Holzofen reserviert er in seinem Kalender seit 2015 den Donnerstag für Grafenwöhr, mittwochs ist er in Altenstadt anzutreffen. Neben Brot in allen Variationen mit Körnern, Nüssen, Roggen oder Dinkel, sind seine Dinkelbrezen und -semmeln, Speckbrezen und  süßes Gebäck  beliebt bei den Grafenwöhrern.

Joseph König verkauft Bio-Gemüse, das er nach demeter -Vorgaben auf seinem eigenen Hof anbaut, wie z.B. Obst, Gemüse, Salate, Kartoffeln, Beeren, Kürbisse und Gemüsejungpflanzen. Weiterhin bietet er Sauerkraut und  Eier in Bio-Qualität an. Er ist neben dem Grafenwöhrer Wochenmarkt auch am Weidener Wochenmarkt vertreten.

Manfred Schmidt aus Igensdorf im Landkreis Forchheim ist trotz der Entfernung ein treuer Standbetreiber,  der jedem Wetter trotzt und sogar an seinem siebzigsten Geburtstag in Grafenwöhr seinen Stand aufbaute. Obst, selbstgemachte Säfte und Marmeladen, Gemüse und Eier umfasst sein Sortiment. Aktuell wartet der Landwirt mit frischem Spargel und köstlichen Erdbeeren auf.

Trotz einiger Beschickerwechsel wollen die drei Männer der ersten Stunde Grafenwöhr die Treue halten und freuen sich immer über neue Kollegen am Markt. Denn Zeit für ein Schwätzchen ist trotz Abstandsregeln auf dem Wochenmarkt allemal.