Beim Konzept wurden durch das Institut für Energietechnik IfE GmbH Möglichkeiten zur zukünftigen Energieversorgung des Neubaugebietes „Thumbach Aue“ der Stadt Grafenwöhr erarbeitet.

Die wirtschaftlich günstigsten Versorgungsvarianten sind bei einer zentralen Versorgung der Hackgutkessel, bei einer dezentralen Versorgung die Luft-Wasser-Wärmepumpen. Bei beiden Varianten bewegen sich die Kosten auf etwa dem gleichen Niveau. Sollte eine gleichzeitige und zügige Bebauung allerdings nicht gewährleistet werden können ist die dezentrale Versorgung zu empfehlen. Die Ergebnisse des Energienutzungsplans werden bei der Bauleitplanung für das Baugebiet „Thumbach Aue“ berücksichtigt.

Weiter wurde die Wärmeversorgung für das städtische Waldbad untersucht. Das Institut für Energietechnik IfE GmbH kommt zum Ergebnis, dass eine Kombination aus Wasser-Wasser-Wärmepumpe und Solarabsorber auf dem Dach des Waldbades zu bevorzugen ist. Die Lösung ist sowohl unter wirtschaftlichen als auch unter ökologischen Gesichtspunkten die attraktivste Alternative. Die Erkenntnisse werden bei den zukünftigen Planungen berücksichtigt.

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie beteiligte sich an den Kosten der Studie mit einer Förderung von 70%.

Weitere Details finden Sie in den Auszügen der Studie in Zusammenfassung und Fazit „Thumbach Aue“ & Zusammenfassung „Waldbad“.