Zuverlässigkeit, Erfahrung, Fachwissen, Fleiß: Diese und viele andere Begriffe sind in Grafenwöhr verbunden mit dem Namen Richard Sier. Nach knapp 42 Jahren als Beschäftigter der Stadt Grafenwöhr wurde Richard Sier nun von Bürgermeister Edgar Knobloch und den Kollegen aus Bauhof und Verwaltung in den Ruhestand verabschiedet.

 

Die Verabschiedung fand bei einer kleinen Feier im Kollegenkreis Ende August statt, natürlich unter Beachtung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Bürgermeister Edgar Knobloch blickte in seiner Laudatio nicht nur auf den Werdegang von Richard Sier, sondern hob auch dessen eingangs erwähnte Eigenschaften hervor. Die eine oder andere Anekdote, insbesondere aus den Anfangsjahren des Waldbads, brachten die Zuhörer mehrfach zum Schmunzeln.

 

Richard Sier war der erste Bademeister der das Städtische Waldbad ab seiner Eröffnung im Sommer 1978 leiten durfte. Hier entwickelte der gebürtige Moosbacher sich schnell zu einer geschätzten „Institution“, die bei den Badegästen gleichermaßen geschätzt und respektiert wurde. Ab März 2000 wechselte Richard Sier dann in den Städtischen Bauhof, den er nun gut 20 Jahre als dessen Vorarbeiter leitete. Von seinem umfangreichen Fachwissen profitierten nicht nur Kollegen, auch für viele Bürger war Richard Sier ein kompetenter Ansprechpartner.

 

Seinen Ruhestand wird Richard Sier nun in Weißenstadt im Fichtelgebirge verbringen. Er bleibt Grafenwöhr aber emotional verbunden und versprach bei seiner Verabschiedung, Grafenwöhr regelmäßig zu besuchen. Bürgermeister Edgar Knobloch wünschte alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt. Die Kolleginnen und Kollegen aus Bauhof und Verwaltung verabschiedeten Richard Sier ebenfalls und überreichten als Geschenk einen Pellets-Feuerturm. Das darin eingravierte Stadtwappen sorgt dafür, dass Sier den Ort seines jahrelangen Wirkens nicht vergessen wird.

 

Als Nachfolger für die Vorarbeiterstelle hat Bürgermeister Edgar Knobloch aus dem bestehenden Mitarbeiterkreis Alex Waschkewitsch ausgewählt. Auch dieser beschreitet den Weg vom Waldbad in den Bauhof. Im März 2004 begann dort seine Laufbahn, während der er auch die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolvierte. Vielseitiges handwerkliches Geschick, umsichtiges und vorausschauendes Handeln, Organisationstalent und der menschliche Umgang qualifizieren ihn für diese Führungsposition. Alex Waschkewitsch konnte sich in den letzten Wochen bereits in seiner neuen Funktion bewähren. Bürgermeister Edgar Knobloch wünschte Alex Waschkewitsch auch weiterhin gutes Gelingen in seinem neuen Aufgabenfeld, das den Personaleinsatz sowohl im klassischen handwerklichen Bauhofbereich als auch im Kollegenkreis der Gärtnerei umfasst.

 

Bildunterschrift:
Generationswechsel im Städtischen Bauhof: Bürgermeister Edgar Knobloch (links) mit dem bisherigen Vorarbeiter Richard Sier (Bildmitte) und Nachfolger Alex Waschkewitsch (rechts)