Mit einem Spatenstich wurde die Generalsanierung der Stadthalle offiziell eingeleitet. Zu diesem Ereignis konnte Bürgermeister Edgar Knobloch gern gesehene Gäste begrüßen:  Dr. Hubert Schmid, Abteilungsleiter Städtebauförderung bei der Regierung der Oberpfalz in Begleitung von Baudirektorin Regina Harrer, Landrat Andreas Meier, Architekt Reinhold Krausch (m3plan, Grafenwöhr), Vertreter der Büros EAS Systems GmbH aus Neustadt a. d. Waldnaab und der Ingenieurbüros Flessa (Irchenrieth) und Pimmer (Steinberg am See) die gemeinsam Verantwortung für die TGA-Planung tragen sowie der Ingenieurgesellschaft Lehner & Baumgärtner (Weiden), welche die Tragwerksplanung anfertigt. Auch Vertreter der Stadtratsfraktionen und verantwortliche Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung waren anwesend.

Nach einer längeren Phase der Planung und Abstimmung war allen Beteiligten  die Freude  über den Projektstart anzumerken. Bürgermeister Edgar Knobloch hob in seiner Ansprache die Bedeutung der Stadthalle für die Kulturschaffenden und Sportreibenden in Grafenwöhr hervor. Reinhold Krausch sprach von einem spannenden Projekt. Eine Eigenschaft, die gerade bei Sanierungsmaßnahmen immer wieder zu Tage tritt. Dr. Hubert Schmid verwies auf die Fördermöglichkeiten  die es Kommunen ermöglichen,  Projekte dieser Dimension zu stemmen. Denn auch bei diesem 8-Mio-Euro-Projekt erwartet die Stadt Grafenwöhr fast 4 Millionen Euro an Zuwendungen aus den Töpfen der Sozialen Stadt sowie aus EFRE-Mitteln der EU. Ein Blick in das Umfeld der Stadthalle beweist auch gleich die Erfolge der Städtebauförderung: Die Verkehrsräume und Freianlagen des „Kulturellen Zentrums“ wurden vor einigen Jahren ebenfalls nicht unerheblich durch Städtebaufördermittel der „Sozialen Stadt“ mitfinanziert.

Nach dem symbolischen Spatenstich vor der Halle konnten sich alle Gäste schon ein Bild von den ersten Tagen der Sanierungstätigkeit machen. Beeindruckend war der Blick in den Innenraum der Halle der seine gewohnte Ansicht schon verloren hat und kaum wieder zuerkennen war. Mitarbeiter der beauftragten Firma Plannerer haben hier schon die Wandverkleidungen aus Holz abgenommen und den alten Hallenboden ausgebaut. Nach dem Rundgang,  der wie die ganze Veranstaltung mit Berücksichtigung der Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie stattfinden musste, konnten sich alle Teilnehmer noch bei einer Brotzeit stärken.

 

 

Bilder: Stefan Neidl